Eine lang ersehnte Erholung nach einem spannenden Abend

(Kommentare: 2)

Blog-Tag 10:

Die Geschichte begann am gestrigen (Sonntag-)Abend, an dem es aber außer unserem täglichen Ritual, in dem wir die Nachrichten-/ den Helden des Tages und den Block von gestern lesen, noch andere geplante Überraschungen gab. Von denen wussten wir aber nichts. Außerdem wurde der Gewinner des Zimmercontests, den wir an diesem Tag ausgetragen haben, bekanntgegeben.

Die Kunstwerke, die wir aus unseren Zimmern gestalteten, glichen Themen wie Kindergeburtstag, H20, Einkaufsladen, Zwangs-WG und mehr. Alle mehr oder weniger geputzt. Der endgültige Gewinner des Contests war schließlich das H20-Zimmer in dem die Meerjungfrauen Nina, Jarla und Marike schwimmen, welches im Meeres-Look eingerichtet ist. Es war aber sicherlich nicht die einzige Gruppe, welche die ein oder andere Stunde und kreative Idee in ihr Zimmer einfließen ließ.

Danach: Die Spannung stieg, was wir an diesem jungen Abend noch vorhaben könnten. Als die Teamer preisgaben, dass wir einen Film schauen, waren wir erfreut von der Überraschung. Die Freude stieg aber nicht weiter an, als es sich als Musical herausstellte. Vom Film „The Greatest Showman“ wurden trotzdem einige Leute unterhalten. Dies wurde aber durch die Aktion „Wer zuerst kommt mahlt zuerst“, die von körperlich größeren Leuten ausgeführt wurde, ein bisschen gedämpft, weil die Sicht mancher beschränkt war. Nach diesem 105-Minuten-Schauspiel war der Abend allerdings immer noch nicht zu Ende, da noch eine weitere Aktion für uns geplant war, welches sich als Nachwanderung entpuppte.

Wir machten uns also um 20 nach elf auf, um mit einer abenteuerbegeisterten Gruppe Jugendlicher durch die Wälder von Bedsted Thy zu ziehen. Es wurde immer dunkler, und langsam wurde es schwieriger, die eigene Hand im finsteren Wald zu erkennen. Ein paar Ausreißer machten einen Versuch die Gruppe in Angst und Schrecken zu versetzen.

Sie sind gescheitert.

Dann endlich nach 15 Minuten die erste Aufgabe: 2 Kerzen, zwischen denen eine Distanz, Dreck und Äste lagen. Ein kurzer Marsch von der einen Kerze zur anderen. Es war ein Nervenkitzel für alle Beteiligten, diese Distanz alleine, oder zu zweit nur mit diesem Ziel zurückzulegen: Erreiche die zweite Kerze. Diese Aufgabe meisterten alle mit Bravour.

Der Weg ging weiter durch enge Pfade, dichte Pflanzen und feuchte Untergründe, bis wir auf einer großen Lichtung ankamen, auf der eines der intensivsten Duelle der Freizeit ausgetragen werden sollte.

Zwei Teams. Je vier Kerzen. Das Ziel die gegnerischen Kerzen auspusten. Nach der weniger erfolgreichen Taktik- und Positionsbesprechung fiel der Startpfiff. Beide Mannschaften haben sich für die offensive Variante entschieden. Jetzt war sekundenschnelle Reaktion gefordert. Von allen Seiten kamen Angreifer auf die vier Kerzen zu und gaben alles, um den Sieg nach Hause zu tragen. Leute wurden weggedrängt, es wurde sich hingeschmissen, um die Kerzen nie wieder brennen zu lassen, oder es wurde sich so nah über die Kerze gebeugt wie es geht, um sie zu verteidigen. Nach wenigen Sekunden erloschen jedoch alle Kerzen.

Die teamkoordinierte Verteidigung muss wohl, trotz der glorreichen Einzelleistungen nochmal überarbeitet werden. Die erschöpfte Gruppe machte sich zurück auf den Heimweg, auf dem sie noch ein paar Lieder trällerten. Alle freuten sich schon auf den morgigen Ausschlaftag, der ein paar Besonderheiten haben würde.

Eine traurige Nachricht war aber auch schon bekannt. Ole muss uns nach einer Woche spontaner Dänemarkfreizeit als Teamer mit uns Jugendlichen, einer Menge Spaß und vielen neuen Erlebnissen wegen seiner Ausbildung leider schon wieder verlassen.

Der neue Tag

Alles ist ruhig. Um 8:30 immer noch keine Teilis im mittlerweile gemütlichen Frühstücksflur. Der gestern angekündigte Ausschlaftag hat allen gut getan und das Frühstück, welches von 9 bis 12 in offener Form stattfand, zeigte trotzdem die noch müden Gestalten am Tisch mit Blick auf ihren Teller.

Um 10 Uhr wurde dann auch Ole herzlich von ein paar Frühaufstehern verabschiedet.

Die Zeit bis zur nächsten Aktivität um 14 Uhr verging dann schnell, und wir aßen und tranken mit Mühe zubereiteten und leckeren Kuchen und Kaffee.

Direkt im Anschluss fanden dann Gruppenspiele statt. In einem sollte man sich z.B. ein Geräusch aussuchen, welches man mühelos in Dauerschleife wiederholen konnte, um mit Augenbinden die Geräusche seiner Nachbarn in einem Kreis wieder zu erkennen.

Oder das heißgeliebte Spiel „Wo ist Klobi“, welches dem Spiel „Rotes Licht, Grünes Licht“ sehr ähnlich ist. Anschließend saßen wir in einem Kreis und es wurden zwei freiwillige Personen ausgewählt, die herausfinden mussten, welche Krankheit der Rest der Gruppe hatte. Diese beantworteten die Fragen von den beiden Auserwählten nämlich immer mit den Informationen des rechten Nachbarn, und wenn sie falsch war, mussten alle die Plätze tauschen, um die „Psychiater“ zu verwirren. Die Lösung war also: Das rechte-Nachbar-Syndrom. Gemeinschaftsspiele wie Werwolf, Uno oder anderes durfte natürlich auch nicht fehlen.

Beim darauf folgenden Abendessen gab es Hotdogs, mit köstlichem Zubehör, welche nach kleinen Schwierigkeiten gut verzehrt werden konnten.

In der folgenden Zeit vor dem Abendprogramm schreibe ich den Block und kann leider nichts mehr vom restlichen Tag erzählen.

Trotzdem ein spannender Abend und ein entspannter Tag.

Dies ist das Ende der Geschichte.

 

Viele Grüße

Boris

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Micha und Andrea |

Hallo ihr Ausgeruhten,schön das es ausgeruht weiter geht. Klobi geht halt immer. Genauso wie ein Hot Dog. Chillige Grüße Micha und Andrea

Kommentar von einem Teili |

Moin Meister, Ich hab ja selbst letztens erst einen Blog geschrieben. Ich konnte aber nichts von meinen phenomenalen Vorschlägen lesen, sonst hätte es sich gereimt. Na ja. Solider Eintrag, Budis.
Freshes Foto.
Dein Bre