Der erste Ausflug führt von der Telemark-Schleuse nach Skien ...

(Kommentare: 3)

... und ein schöner Morgen am See

Mit Muskelkraft wird das erste Tor der Schleuse geschlossen. Foto: Birgit

Nach dem leckeren Abendessen ging unser Abendprogramm los. Es gab natürlich wieder unsere Tageshow und Titus wurde für seine tatkräftige Unterstützung beim Putzen Held des Tages.

Nach einer kurzen Pause begann unser Impro-Theater. Es gab eine sehr hitzige Diskussion und eine interessante Vorlesung über den Zusammenhang zwischen dem Meeresspiegel und dem Karamelkäse; dabei spielten Werwölfe, Turnschuhe und Waschmittel eine sehr große Rolle. Im Laufe des Abends wollten einige Teilnehmer und auch Teamer etwas umtauschen, jedoch mussten sie erst einmal erraten was der Gegenstand überhaupt war.

Nach viel Gelächter gab es wieder eine kleine Pause bis zur Andacht.

An diesem Abend ging in der Andacht darum, dass jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist, jeder aber dennoch anders ist und anders aussieht als die oder der andere.

Um 23 Uhr gab es endlich die Gute-Nacht-Post, auf die sich jede und jeder sehnsüchtig freut, und die Abendruhe begann.

Am nächsten Tag trafen sich wieder Teilies, um ihrem Frühsport am See nachzugehen. Danach gab es wie an jedem Morgen ein Energie spendendes Frühstück. An diesem Morgen begannen die Kurzausflüge, bei denen sieben Teilies mit zwei Betreuern die Kultur oder Natur in Norwegen kennen lernen.

Um 9 Uhr ging es für die erste Gruppe los. Nach einer langen Fahrt vorbei an vielen Plantagen kamen sie schließlich an ihrem Ziel an: der Telemark- Schleuse. Nach reichlichem Erkunden und einem Fotoshooting gab es einen kleinen Wikipedia-Vortrag über die Geschichte des Ortes und der Schleuse. Zu dem Glück der Ausflügler ging sie sogar in Betrieb, und sogar wurde alles manuell gemacht, das äußerst kraftaufwendig aussah. Die Frage, wie man dabei keinen Muskelkater bekommen kann, stellen sich die Ausflügler immer noch. Schließlich ging die Fahrt weiter in den malerischen Ort Skien. Dort schauten wir kurz in eine sehr ansprechende Kirche und dann in den nächsten Supermarkt. Auf der Rückfahrt kam das ganz große Glück: kurz vor dem Heimatort befand sich eine Straßensperre. Das bedeutete eine eineinhalb-stündige Umleitung und verspätetes Mittagessen.

Währenddessen haben sich anderen Teilnehmer am See einen schönen Morgen gemacht, in dem sie Freundschaftsbänder knüpften, schwimmen gingen und Musik hörten.

Nach der sehr entspannten Mittagspause gab es einen sehr leckeren Pfirsichkuchen, bei dem das Küchenteam sich selbst übertroffen hat. Danach begannen die Teamspiele, welche die Gemeinschaft und das Vertrauen förderten. Die waren so anspruchsvoll, dass alle kaum das Abendbrot erwarten konnten, und langsam neigt sich ein weiterer Tag dem Ende zu ...

Venja und Finn

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Kommentar von Der einzig wahre Finn |

Eine Fahrt vorbei an vielen Plantagen? Interessant.

Kommentar von Sabine Preuschoff |

Schön, die Fotos von Euch zu sehen.
Ihr scheint eine richtig gute Gemeinschaft zu sein!
Die Sache mit den verbundenen Augen braucht sicher viel Vertrauen. Das scheint ihr zueinander zu haben. Wie wunderbar, wenn eine Gemeinschaft so trägt.

Da werde ich wieder mal ganz wehmütig und denke an meine Jugendfreizeiten zurück.
Genießt diese Zeit miteinander!

Liebe Grüße, Eure Sabine Preuschoff

Kommentar von Sabine Preuschoff |

Ihr Lieben,

manchmal ist es gut, unterwegs auf den Wegen, auf denen wir gehen, gute Worte zur Hand zu haben. Segensworte. Sie können nicht alles "gut" machen - aber sie erinnern uns daran, dass Gott immer bei uns ist und wir in ihm geborgen sind.
Ein solches Segenswort möchte ich Euch heute senden - es ist mir ans Herz gewachsen - ich bete es oft am Abend und denke dabei auch an liebe Menschen, denen ich nahe sein möchte:

Behüte, Herr, die ich dir anbefehle,
die mir verbunden sind und mir verwandt.
Erhalte sie gesund an Leib und Seele
und führe sie mit deiner guten Hand.

Sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken
und die mir so viel Gutes schon getan.
In Liebe will ich dankbar an sie denken,
o Herr, nimm dich in Güte ihrer an.

Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen
und möcht´ ihm helfen, doch ich kann es nicht.
Ich wünschte nur, er wär bei dir geborgen
und fände aus dem Dunkel in dein Licht.

Du ließest mir so viele schon begegnen,
so lang ich lebe, seit ich denken kann.
Ich bitte dich, du wollest alle segnen,
sei mir und ihnen immer zugetan.

Gott sei mit seinem Segen bei Euch allen und halte Euch in seiner lieben Hand!

Eure Superintendentin Sabine Preuschoff