Abenteuer im Escape-Room von Oxelösund

(Kommentare: 3)

In der Schleuse von Berg/Linköping

Hier kommt es besonders auf sportliche Fähigkeiten an. Natürlich bestanden!
Hier kommt es besonders auf sportliche Fähigkeiten an. Natürlich bestanden!

Heute , am Mittwoch dem 4.7., begann der Tag früher als sonst, denn es war kein normaler Tagesablauf. Wir wurden schon um 7:30 Uhr von den Tages-Teamern geweckt und es gab bereits um 8 Uhr Frühstück, bei dem wir uns auch Brötchen für unser Lunchpaket schmierten.

Nach dem Frühstück hatten wir noch ein wenig Zeit, Sachen zu packen und Zähne zu putzen. Um ca 9 ging es dann auch los zu unserem Ausflug und der Bus wartete schon auf uns. Aufgeregt stiegen wir alle in den Bus ein, da keiner der Teilis vom Ausflugsziel wusste. Alle schauten begeistert aus dem Fenster als wir erfuhren, dass wir in einen „Escaperoom“ fahren. Das "Bodaberg-Aventyrshus" liegt im Zentrum von Oxelösund im Schärengarten an der Ostküste, ca. 150 km südlich von Stockholm. Nach einer kurzen Einführung und der Bildung von 5er Gruppen ging es los. In dem „Escaperoom“ ging es darum, verschiedene Aufgaben durch Teamwork und Geschick zu lösen.

Um 12:30 Uhr hatten wir eine kleine Mittagspause und um 14 Uhr ging es dann weiter zur Küste an die Ostsee. Nachdem wir fertig geplantscht hatten, peilten wir schon das nächste Ziel an: um 17 Uhr waren wir am Göta-Kanal angekommen und hatten das Glück, mitansehen zu können, wie ein Schiff durch vier hintereinander folgenden Schleusen fuhr. In der Eisdiele holten sich einige noch ein leckeres Softeis und genossen die Sonne - doch viel Zeit blieb dafür nicht, denn ein Ausflugsziel fehlte noch. Um 18 Uhr waren wir endlich in Linköping angekommen und hatten bis 19:30 Uhr Zeit, die Stadt zu erkunden. Die einen setzten sich in ein Café, die anderen saßen bei McDonalds und aßen etwas.

Um 20:15 Uhr waren wir wieder zurück und kurz darauf gab es ein spätes Abendessen. Jetzt steht nur noch die Andacht bevor ...

Von Kyra und Jörn

Die Autoren: Kyra und Jörn. Foto: Birgit
Die Autoren: Kyra und Jörn. Foto: Birgit

Küchen-Spezial: Aus dem Leben eines motivierten Anfängers

Kevin, Küchenpraktikant
Kevin, Küchenpraktikant

Sie sagten zu mir „es ist nur ein bisschen Kochen und Acht geben, dass die Kinder nicht über Tische und Bänke gehen.“

Ich... ein typischer Kevin: teamfähig, aufmerksam, sympathisch und ein bisschen mysteriös. Ein Dorfkind, das etwas von der großen weiten Welt sehen will.

Leichtgläubig sagt ich „ja“ zu diesem Angebot. Der Preis, ein großes neues Land zu entdecken, ist die Küchenarbeit. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ich auf einer Freizeit in der Küche arbeite, aber hier passieren unglaubliche Dinge.

Mit mir im Team sind zum einen eine imposante und großherzige Dame, die mit viel Kochgeschick und Ruhe die Massen an Jugendlichen im Zaum hält. Zum anderen besitzt das Team einen beeindrucken animalischen, fast wolfsähnlichen Mann, der mit Humor und besonderer Hingabe das Essen künstlerisch drapiert.

Das Unglaubliche an dieser Freizeit ist die Tatsache, dass das kleine Kind vom Dorf, sozusagen das erschrockene Reh im Scheinwerferlicht, einfach in eine Dynastie zweier alteingesessener Freizeitköche aufgenommen wird. Sie geben ihre Jahrhunderte alten Weisheiten weiter. Und dafür ist das kleine Kind vom Dorf unglaublich dankbar!

Diese Erzählung möchte ich mit einem Zitat des Urphilosophs des alten Griechenland „Lutz der Weise“ enden lassen: „Darf man ein Damenfahrrad herrenlos stehen lassen?“

Von Kevin, Küchenpraktikant

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Ricarda Schnelle |

Vielen Dank für die schönen Bilder und Berichte, die ich sehr gerne lese. Ich wünsche euch allen noch schöne, erlebnisreiche und erholsame Tage und freue mich darauf, im nächsten Jahr mit dabei zu sein!
Liebe Grüße aus der Hitze in Sehnde an alle Teilnehmenden und an das ganze Team
Ricarda Schnelle

Kommentar von Sabine Preuschoff |

Herzlichen Glückwunsch - allen Geburtstagskindern.
Und dem Küchenpraktikanten!!!
Ein wunderbarer Text (das lieben die Theologen ja so sehr, wie ich las;-)) und höchste Anerkennung, sich derart in ein Profiteam einzubringen. Das macht sicherlich besonders viel Spaß zwischen zwei solchen Freizeit-Küchen-Dinos.

Und nun zu den Bildern (!!!) - ja, die schaue ich mir auch an. Ganz beglückt. Allerdings - wie bereits festgestellt - waren sie bisher etwas spärlich gepostet.
Ich bin beeindruckt von der Professionalität der Küche, der augenscheinlichen Freundlichkeit und Güte des "Personals", den atemberaubenden Kunststücken auf dem ach so kurzen Weg ins Wasser, dem Interesse junger Leute an technischen Errungenschaften wie einer 4-fachen Schleuse, dem Vertrauen der Diakonin, dass die Jugendlichen sie wirklich tragen u.v.m.
Gerne mehr davon!
(Und danke, dass Ihr uns so teilhaben lasst.)
Herzlichst, Sabine Preuschoff

Kommentar von Lena |

Zu allererst allen Geburtstagskindern vom 4.7. alles Gute und viel Segen nachträglich! Ich hoffe alle sind den Räumen auch entkommen? Sonst habt ihr auf der Rückfahrt halt mehr Platz im Bus ;). Lieber Kevin, ich habe Tränen gelacht! Ich kann es mir bildlich vorstellen wie du zwischen Mama und Wolle stehst und all ihr Wissen in dich aufsaugst und in der Mittagspause andächtig den Worten von Lutz dem Weisen lauschst... Großartig! Viele liebe Grüße, Lena