Alter Schwede ...

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Ein Tagesausflug mit vielen Eindrücken

Alles fit zum Sommerrodeln. Foto: Damaris Frehrking
Alles fit zum Sommerrodeln. Foto: Damaris Frehrking

7:00 Uhr, die bezaubernde Stimme der Teamerin Lara hallte durch das Zimmer: „Es ist ein wunderschöner Tag, perfekt für einen tollen Ausflug!“ Stille, nichts passiert, erneut erklingt ihre liebevolle und für dieses Uhrzeit doch recht wache Stimme: „ Aufstehen! Ich gehe nicht bevor ich nicht von jedem von euch ein Wort gehört habe.“ Nach einiger Zeit der Überwindung brachte ich ein kratziges: „ÄHHHH!“ heraus.

Später am Frühstückstisch sah man nur in übermüdete Gesichter, denn die Nächte werden kürzer, je besser man sich kennt. Nach den morgendlichen Kommunikationsversuchen, die eigentlich immer gleich ausfallen („Müde!“ „Ich auch. Kaffe?“ „Ja.“) ging es auch schon, diesmal pünktlich, mit dem Bus in das nicht weit entfernte Bergwerk „Falun Gruva“, welches 2012 sein 100 jähriges Jubiläum gefeiert hatte. Eine junge Frau namens Emma führte uns durch den Minenschacht, der extra für Besucher abgesichert worden war. Besonders beeindruckend waren die größeren „Gänge“, die unter harten Arbeitsbedingungen langsam in den Stein gemeißelt wurden.

Nach der spannenden Führung ging es zurück in den Bus und wir nahmen Kurs auf den Wasserfall „Storsuget“. Dort angekommen wurden die ersten Lunchpakete verzehrt und die Landschaft genossen.

Kurz bevor sich der Mythos der perfekten Schwedin in Luft aufgelöst hatte, tauchte sie auf: blondes Haar, schöner Körperbau. Die Jungs hatten etwas zu gucken. Alter Schwede!

Und auf ging es zum nächsten Ziel: die Stadt Mora. Hier wurde uns einige freie Zeit zugestanden, die ich damit verbrachte meinen Dönerkosum der letzten Tage wieder aufzuholen. Anschließend wurden noch die Cola Vorräte aufgefüllt und dann von einer Bank aus die Schönheit Schwedens betrachtet. Irgendwann kamen auch die Mädchen von ihrer Shoppingtour zurück.

Unser letztes Ziel war, mit Abstand das rasanteste, die Sommerrodelbahn. Hierbei ging es nur um eins: Speed. Am Ende der beiden Fahrten war ich nicht der Einzige, der aus seinem Bob geflogen ist.

Auf der Rückfahrt ist aufgefallen, dass auf schwedischem Boden nur Nadelbäume wachsen und auch die roten Häuser, die am Anfang so attraktiv gewirkt haben, mittlerweile echt monoton wirken.

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Alexander Hegemann, Tagebucheintrag vom 17.07. 2013

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Kommentar von Silva |

Hey Alex!
Toller Text. Kein Wunder, dass in Lena da ein wenig "Freizeit-Lust" aufkeimt...

Kommentar von Sonja und Thomas |

Hallo an Alle!
Danke, dass wir jeden Tag etwas bei Euch sein dürfen durch Eure tollen Tagebucheintragungen. Wir freuen uns immer auf die neuen Nachrichten.
Besonders beeindruckt hat mich ja das Pizzafoto aus der Küche! Und der Spass, der von euch bis zu uns rüberschwappt.
Viele Grüße von Sonja und Thomas

Kommentar von Lena Ahlswede |

Hej ihr Lieben!
Da muss ich doch auch mal meine Grüße an euch alle da lassen! Wenn ich hier so lese, krieg ich ganz viel Lust auch mal wieder mitzukommen ;)
Also lasst es euch noch gutgehen! Alles Liebe aus Tübingen und einen Knutscha an Mami und die Kleine^^

Kommentar von Laura Böker |

Hallo Papa,
danke für Deine Nachricht. Mir geht es besser. Ich glaube, dass die nächsten Tage gut werden. Liebe Grüße auch an Mama, Lenya und Leif. Eure Laura

Kommentar von Reiner Böker |

Moin, ich hoffe das es Laura wieder besser geht und sie die letzten Tage noch genießen kann ! Schönen Dank an Birgit für die Nachricht !!!