Die „vier Erhabenen“ im einem Konzert

Barockensemble Ilten spielt Bach, Händel, Telemann und Mozart

Das Barockensemble Ilten spielt unter Leitung von Dr. Martin Schick (rechts) am Ewigkeitssonntag, 24. November, ein Klassikkonzert in der Barockkirche in Ilten. Foto: KG Ilten/privat

Kompositionen der bis heute berühmtesten Schöpfer klassischer Musik hat das Barockensemble Ilten für sein traditionelles Konzert am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag des Kirchenjahres, einstudiert. Am 24. November führt das ambitionierte Kammerorchester ab 17 Uhr in der Barockkirche Ilten Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Wolfgang Amadeus Mozart auf. Sie gelten in musikalischer Hinsicht als „die vier Erhabenen“ des 18. Jahrhunderts – wobei Mozart als der jüngste dieses Quartetts nicht mehr dem Barock, sondern schon der Wiener Klassik zuzurechnen ist.

Als Auftakt des etwa 75-minütigen Konzerts erklingt das 1. Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach. Ihm folgen, dem Anlass des Ewigkeitssonntags entsprechend, Ausschnitte aus dem Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel, vorgetragen von zwei Mitgliedern des Barock­ensembles, Burkhard Hiemsch (Bass) und Carla Hiemsch (Sopran). Dritter „erhabener“ Barockkomponist des Konzerts ist G.P. Telemann, Pate zu Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel und auch mit Händel eng befreundet. Seine „Tafelmusik“, aus deren erstem Teil die Suite e-Moll erklingt, war die erste von Telemanns Kompositionen, die im Druck erschien und daher schon zu Lebzeiten sehr populär verbreitet war. Als Bewunderer Telemanns gilt auch Wolfgang Amadeus Mozart. So enthält das von Mozarts Vater für ihn angelegte Notenbuch elf Menuette sowie eine Klavier-Fantasie von Telemann. Wahrscheinlich in Telemanns Todesjahr 1791 schrieb Mozart das zweisätzige Horn-Konzert, für das Dr. Martin Schick, Leiter des Barockensemble, den Hornisten Keiji Takao, Absolvent der Musikhochschule Hannover, als Solisten gewinnen konnte.

Das Konzert in der Iltener Barockkirche ist vom Barockensemble bewusst familienfreundlich angelegt. Für Kinder, die mit ihren Eltern zum Konzert kommen, bietet das „Kindergottesdienst“-Team für den zweiten Konzertabschnitt nach der Pause eine Betreuung im Gemeindehaus an.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ausgang wird eine Spende erbeten.

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