Die KV-Wahl ist entschieden

Gesunkene Wahlbeteiligung – Jeweils viel Zustimmung für ortsansässige Kandidaten

Ohne Kandidaten keine Wahl: Johann Christophers, Pastor und Vorsitzender des Kirchenvorstandes, dankt allen Kandidatinnen, Kandidaten und den vielen Helfern mit Rosen. Foto: W.Hornig

Im Vorstand der Kirchengemeinde Ilten (Höver, Bilm) werden ab Juni zwei neue Mitglieder mitarbeiten: Die Iltenerinnen Anja Wetcke, pädagogische Mitarbeiterin, und Silke Zilch, Malermeisterin, schafften bei den Kirchenvorstandswahlen 2018 am 11. März aus dem Stand den Sprung in das Leitungsgremium der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

Insgesamt rund 2.800 Gemeindemitglieder waren zur Wahl aufgerufen worden. Erstmals waren auch junge Christinnen und Christen im Konfirmandenalter ab 14 Jahren als Wähler zugelassen. Sie alle konnten entsprechend den Bestimmungen des landeskirchlichen Wahlgesetzes insgesamt sieben Personen aus einer Liste von elf Kandidatinnen und Kandidaten wählen.

Um kurz vor acht Uhr abends verkündete Pastor Johann Christophers bei der Wahlparty im Iltener Gemeindehaus das Ergebnis. Dem neuen Kirchenvorstand (KV) gehören für die Legislaturperiode bis 2024 an: Bärbel Buck, Stefan Germis, Anja Wetcke und Silke Zilch aus Ilten, Dörte Capewell und Ortrud Holaschke aus Höver und Cornelia Peters aus Bilm.

Im April wird der Kirchenkreis Burgdorf drei weitere Gemeindemitglieder in den KV berufen, auf die sich der amtierende KV, die neugewählten Kirchenvorsteher und der 10-köpfige Gemeindebeirat in den nächsten Wochen gemeinsam verständigen und dem Kirchenkreisvorstand zur Berufung vorschlagen. Hintergrund dieser Regel ist, dass ein Kirchenvorstand auf diesem Weg zusätzliche Kompetenzen für die vielfältigen Aufgaben nutzbar machen kann, die in den nächsten Jahren auf die Gemeinde zukommen werden. Am Sonntag, 3. Juni 2018, wird der neue Kirchenvorstand in einem Festgottesdienst in sein Amt eingeführt.

Bei der Wahlabschlussparty für die Kandidatinnen und Kandidaten, Helfenden bei der Wahlvorbereitung und in den Wahllokalen ebenso wie für Familienangehörige und Freunde mit Speis’ und Trank berichtete Pastor Christophers, dass sich gegenüber der vorherigen KV-Wahl 155 Wählerinnen und Wähler weniger beteiligt hätten. Die Wahlbeteiligung habe jetzt nur noch bei 14,9 statt 19,4 Prozent gelegen. Die Kandidatinnen und Kandidaten seien ihren Heimatorten offensichtlich sehr wohl bekannt und beliebt. Denn in Höver, Bilm und Ilten, hätten die Ortansässigen auch jeweils die meisten Stimmen erhalten.

Am Sonnabend vor der Wahl hatten Kandidatenteams in Höver und Ilten an belebten Plätzen wie den Dorfbäckereien oder Einkaufszentren noch einmal mit Präsentationsständen auf die Kirchenwahl hingewiesen und damit gezeigt, dass eine lebendige Kirchengemeinde für die Orte wichtig ist.

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