Kontakt

Förderverein der Kirche zu Ilten und der Kapellen Höver und Bilm e.V.

Am Nordende 1
31319 Sehnde
Tel. 05132 - 93 230

Vorstand:

Ilsabe Tubbe
Teja Brühne
Bärbel Buck
Andrea Kostecki

Aktueller Termin

Sonntag, den 24.Juni 2018
Fahrradtour für Jung und Alt

Start 10:00 Uhr Gemeindehaus Ilten

Rückkehr ca 14:30 Uhr

 

Mai bis Oktober jeden 1. Freitag im Monat 18:00 Uhr abendliche Radtour

April - Oktober
jeden Freitag
16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Offene Kirchentür

November - März
bleibt die Kirche geschlossen

Aktuelle Projekte

Ilten
Sanierung der Orgel

Bilm
Reparatur der Sitzbänke

Höver
Sanierung Germanenkopf und Emporenbilder

Spendenkonten

IBAN:
DE16 2519 3331 7301 3765 00
BIC: GENODEF1PAT
Volksbank Lehrte e.G.

für Kapelle Bilm
IBAN:
DE05 2519 3331 7301 3765 04
BIC: GENODEF1PAT

für Kapelle Höver
IBAN:
DE86 2519 3331 7301 3765 01
BIC: GENODEF1PAT

Förderverein der Kirche zu Ilten und der Kapellen Höver und Bilm e.V.

Kirche zu Ilten
Kapellen Höver und Bilm

Aktuelles

Tagesausflug nach Wiefelstede

Kleiner Reisebericht

Was verbindet unsere Kirchengemeinde mit Wiefelstede? Richtig!!! Die Christian- Vater -Orgel.Am 27.Mai 2018 findet ein vom "Förderverein der Kirche zu Ilten und den Kapellen Höver und Bilm e.V." organisierter Ausflug ins Ammerland nach Wiefelstede statt, um dort die Christian-Vater-Orgel anzuschauen und vor allen Dingen, zu hören.

17.Mai 2018 :Vorstandssitzng des Fördervereins

TOP 5          : Tagesfahrt nach Wiefelstede

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ist der Bus bestellt, gibt es genug Anmeldungen für die Fahrt, wird jeder satt, bleibt keiner durstig? Alles muss organisiert werden.

Am 27.Mai dann morgens um 8:30 Uhr in Bilm und etwas später in Ilten geht`s los. Eine fröhliche Gesellschaft, bestehend aus 32 Personen startet bei schönstem Sommerwetter nach Wiefelstede, gespannt aus das, was wir dort zu sehen und zu hören bekommen. Ca 2 1/2 Stunden später erreichen wir unser Ziel. Unser " Räuberpicknick" im Gemeindehaus kommt gut an.Alle helfen mit, bauen auf, bauen ab. Es wird gegessen, geklönt, gelacht und jeder freut sich auf das, was da noch kommen soll. Und dann ist es soweit. Der Höhepunkt unserer Fahrt. Wir betreten gespannt die kleine Kirche und sollen nun die Christian-Vater- Orgel sehen und hören.

Der Organist Frank Vollers gibt uns eine kleine historische Einführung die Kirche und die orgel betreffend und dann geht`s los.

Er spielt - zieht dieses, zieht jenes Register - erklärt - mischt - spielt. Es ist ein Genuss. Und so soll unsere Orgel auch eines Tages klingen??!! Ja. So soll es sein. Unsere Arbeit und unser Engagement im Förderverein lohnen sich. Wir werden unermüdlich weiter sammeln um unser Ziel, die Christian- Vater-Orgel in Ilten zu sanieren, zu erreichen.

Nach einem gemeinsamen Lied " Wie lieblich blüht der Maien " beenden wir unsere kleine musikalische Christian- Vater-Reise.

Noch ein kleiner Abstecher in den Rhododendronpark nach Gristede wo der zwar schon fats verblühte Rhododendron doch noch erahnen lässt, welche Pracht es ist, ihn in voller Blüte zu sehen und dann geht`s zurück nach Hause. Angefüllt mit vielen Eindrücken, dankbar für einen wunderschönen Tag und voll froher Erwartung bzgl. der iltener Orgel.

Sie wird auch eines Tages so klingen wie die Christian-Vater-Orgel in Wiefelstede !

Über uns

Gegründet am 15. Oktober 1987 hat sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht, die Barockkirche zu Ilten, sowie die Kapellen Höver und Bilm zu erhalten und zu modernisieren, da es sich um erhaltenswerte Kulturgüter handelt. Unsere Projekte werden finanziert durch Mitgliedsbeiträge - aktuell 20,-€ pro Jahr - , Spenden, sowie Einnahmen aus zahlreichen Veranstaltungen. In den 30 Jahren unseres Bestehens sind ca 240.000 € eingeworben worden.

 

Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.

Highlights unserer Fördertätigkeit

Kirche Ilten

  • Reparatur und Renovierung des Barockaltars
  • Restaurierung der 38 Emporenbilder
  • 4 neuzeitliche Chorfenster (gestaltet durch den Künstler Günter Gohs aus Wernigerode)
  • Restaurierung des großen Deckengemäldes einschließlich Innensanierung der Kirche
  • 3 barocke Kron-u. Wandleuchter
  • Erneuerung des Bodenbereiches im Kirchenschiff
  • Restaurierung der 2 Zifferblätter der Turmuhr in Verbindung mit dem Einbau einer Funkuhr

Kleine Highlights

Kapelle Biilm

  • neues Antependium
  • neue Altardecke


Kapelle Höver

  • Leuchterkranz an der Decke

Kleine Historie

Kirche zu Ilten

Die Kirche zu Ilten steht seit 1723 auf dem Platz einer Älteren, deren letzter Nachweis der Turm aus dem 12.Jh. mit romanischen Fenstern ist. Das Kirchenschiff, von der Nordseite zu betreten, wurde symmetrisch gebaut.Die im Halbrund gebaute Empore erweckt den Eindruck eines dreieckigen Kirchenraumes, der sich zum Chor hin öffnet. Auf der Empore befindet sich eine " Christian Vater Orgel " , wie Hinweise in alten Schriften aus dem Jahre 1740 belegen. An der Front der Empore wird auf 38 ölgemalten Bildertafeln das neue Testament nacherzählt.Das große Deckengemälde zeigt die Himmelfahrt Jesu.Der Empore gegenüber steht der barocke, hölzerne Kanzelaltar mit Bildern,handgeschnitzten Altarfiguren,Säulen und Akanthusornamenten. Die Chorfenster umrahmen den Altar.

Kapelle Bilm

Erste Aufzeichnungen in Form von Kirchenrechnungen stammen aus dem Jahre 1569. Eine Urkunde aus dem Jahre 1579 enthält folgende Notitz :" In dissem iar is ock de klocke in der Capelle ummegote. Heft gekostet X guld." Die Glocke hängt noch heute im Turm. Unter der Treppe soll die Asche eines vom Blitz erschlagenen Pferdeknechtes begraben sein. Laut Schulchronik soll die Kapelle in ihrer jetzigen Form 1616 erbaut worden sein. In gotischem Stil , gebaut mit Satteldach und viereckigem,aufgesetztem Dachreiter mit Turmuhr und Glocke. Die Kanzeltür soll aus dem 17.Jh. stammen.

Kapelle Höver

Sie wurde als Wehrkirche in gotischem Stil 1494 erbaut.Sie erhielt 1728 die erste mechanische Uhr, die 141 Jahre lief. 1973 wurde eine Turmuhr mit automatischem, elektrischem Gewichtsaufzug eingebaut, die ihre 104 Jahre alte Vorgängerin ersetzte. Die beiden Glocken, eine große aus Bronze, die wahrscheinlich schon zur Einweihung der Kapelle aufgehängt wurde und eine kleine aus dem Jahre 1869 blieben im 2. Weltkrieg vor dem Einschmelzen verschont. Besonders stolz sind die Höveraner auf zwei Gemälde von Professor Heinrich Plühr ( 1859 - 1953 ) , der in Höver aufwuchs und in Weimar als Kunstprofessor wirkte.