Kontakt

Förderverein der Kirche zu Ilten und der Kapellen Höver und
Bilm e.V.

Am Nordende 1
31319 Sehnde
Tel. 05132 - 93 230

Vorstand:
Ilsabe Tubbe
Teja Brühne
Bärbel Buck
Andrea Kostecki

Termine

6. Oktober
10.00 Uhr Gottesdienst
11.00 Uhr Frühschoppen

Sonntag, 13. Oktober
10.00 Uhr - 14.00 Uhr
Abschluss-Halbtagestour
mit dem Rad
Treffpunkt Gemeindehaus Ilten

Samstag, 19. Oktober
17.00 Uhr - 19.00 Uhr
Benefiz-Orgelkonzert
mit kulinarischem Angebot
des "Himmlischen Partydienstes"

April - Oktober
jeden Freitag
16.00 Uhr - 18.00 Uhr
Offene Kirchentür

November - April
bleibt die Kirche geschlossen

Aktuelle Projekte

Ilten
Restaurierung der Orgel

Bilm
Reparatur der Sitzbänke

Höver
Sanierung Germanenkopf und Emporenbilder

Spendenkonten

IBAN:
DE16 2519 3331 7301 3765 00
BIC: GENODEF1PAT
Volksbank Lehrte e.G.

für Kapelle Bilm
IBAN:
DE05 2519 3331 7301 3765 04
BIC: GENODEF1PAT

für Kapelle Höver
IBAN:
DE86 2519 3331 7301 3765 01
BIC: GENODEF1PAT

Förderverein der Kirche zu Ilten und der Kapellen Höver und Bilm e.V.

Über uns

Gegründet am 15. Oktober 1987, hat sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht, die Barockkirche zu Ilten sowie die Kapellen Höver und Bilm zu erhalten und zu modernisieren, da es sich um erhaltenswerte Kulturgüter handelt. Unsere Projekte werden finanziert durch Mitgliedsbeiträge - aktuell 20 € pro Jahr -, Spenden sowie Einnahmen aus zahlreichen Veranstaltungen. In den 30 Jahren unseres Bestehens sind ca 240.000 € eingeworben worden.

Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.

Highlights der Fördertätigkeit

Kirche Ilten

  • Reparatur und Renovierung des Barockaltars
  • Restaurierung der 38 Emporenbilder
  • 4 neuzeitliche Chorfenster (gestaltet durch den Künstler Günter Gohs aus Wernigerode)
  • Restaurierung des großen Deckengemäldes einschließlich Innensanierung der Kirche
  • 3 barocke Kron- und Wandleuchter
  • Erneuerung des Bodenbereiches im Kirchenschiff
  • Restaurierung der 2 Zifferblätter der Turmuhr in Verbindung mit dem Einbau einer Funkuhr


Kapelle Biilm

  • neues Antependium (Altarvorhang)
  • neue Altardecke


Kapelle Höver

  • Leuchterkranz an der Decke

Orgel-Benefizkonzerte auf dem Weg zur Tradition

Wie im Jahr zuvor versprochen, fand am 20. Oktober 2018 um 17 Uhr wieder ein Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung der Christian-Vater-Orgel statt. Und damit startete auch der Spendenmarathon für die Orgelpfeifenpatenschaften.

Nach einer launigen Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Ilsabe Tubbe, spielte der Kirchenmusiker und Christian-Vater-Experte aus Hamburg, Frank Vollers, zur Freude von gut 90 Zuhörern ein wunderbares Programm und zeigte, welch Juwel die Iltener Orgel ist. Im ersten Teil erfreute er die Zuhörer mit Werken norddeutscher Komponisten, u.a. von Georg Böhm und Dietrich Buxtehude.

In einer kleiner Pause lud der „Himmlische Partydienst“ zu Sekt und Fingerfood ein. Gestärkt konnte man dem zweiten Teil des Orgelkonzerts lauschen. Frank Vollers zog die Zuhörer mit Werken von Carl Philipp Emanuel und Johann Sebastian Bach in seinen Bann.

Nach dem Applaus und einem herzlichen Dankeschön an den Organisten für dieses wunderbare Konzert, gab es ein Versprechen: am 19. Oktober 2019 soll es wieder ein Orgelkonzert des Fördervereins in der Barockkirche Ilten geben. Frank Vollers hat sich den Termin schon notiert! Vielleicht ergibt sich daraus ja eine Tradition.

Bärbel Buck

Kleine Nachlese zum Herbstfest 2018

Es ist der 1. September 2018 um 14.15 Uhr. Gleich beginnt das Herbstfest rund um die Iltener Kirche zugunsten der Orgelrestaurierung. Festlich geschmückte Tische und wunderschön dekorierte Verkaufszelte warten auf Besucher, die in den um 14.30 Uhr beginnenden Gottesdienst strömen.

Alles ist bereit. Leckere Kuchen und Torten, Kaffee, Bratwurst, Zwiebelkuchen und Federweißer, Käsespieße und Wein, köstlich duftende Waffeln, um die Besucher, wie jedes Jahr, ein wenig auf den Herbst einzustimmen. Bei schönstem Wetter fällt das gar nicht schwer. Eine Squaredance-Gruppe erfreut das Herz und lädt zum Mittanzen ein. Bei den Darbietungen der Bläserklasse der KGS-Sehnde ruht man sich dann wieder aus.

Man trifft Bekannte, plaudert, schaut den Kindern beim Stockbrotbacken und Basteln zu und genießt den Nachmittag. Der schon fast traditionelle Ausklang mit Erich Kracke und seinem Akkodeon rundet das Fest ab. Es war wieder eine gelungene Sache und hat allen Spaß gemacht.

Kleine Kirchengeschichte

Kirche zu Ilten

Die Kirche zu Ilten steht seit 1723 auf dem Platz einer Älteren, deren letzter Nachweis der Turm aus dem 12.Jh. mit romanischen Fenstern ist. Das Kirchenschiff, von der Nordseite zu betreten, wurde symmetrisch gebaut.Die im Halbrund gebaute Empore erweckt den Eindruck eines dreieckigen Kirchenraumes, der sich zum Chor hin öffnet. Auf der Empore befindet sich eine „Christian-Vater-Orgel“, wie Hinweise in alten Schriften aus dem Jahre 1740 belegen. An der Front der Empore wird auf 38 ölgemalten Bildertafeln das neue Testament nacherzählt. Das große Deckengemälde zeigt die Himmelfahrt Jesu. Der Empore gegenüber steht der barocke, hölzerne Kanzelaltar mit Bildern, handgeschnitzten Altarfiguren, Säulen und Akanthusornamenten. Die Chorfenster umrahmen den Altar.

Kapelle Bilm

Erste Aufzeichnungen in Form von Kirchenrechnungen stammen aus dem Jahre 1569. Eine Urkunde aus dem Jahre 1579 enthält folgende Notitz : „In dissem iar is ock de klocke in der Capelle ummegote. Heft gekostet X guld.“ Die Glocke hängt noch heute im Turm. Unter der Treppe soll die Asche eines vom Blitz erschlagenen Pferdeknechtes begraben sein. Laut Schulchronik soll die Kapelle in ihrer jetzigen Form 1616 erbaut worden sein. In gotischem Stil, gebaut mit Satteldach und viereckigem, aufgesetztem Dachreiter mit Turmuhr und Glocke. Die Kanzeltür soll aus dem 17.Jh. stammen.

Kapelle Höver

Sie wurde als Wehrkirche in gotischem Stil 1494 erbaut.Sie erhielt 1728 die erste mechanische Uhr, die 141 Jahre lief. 1973 wurde eine Turmuhr mit automatischem, elektrischem Gewichtsaufzug eingebaut, die ihre 104 Jahre alte Vorgängerin ersetzte. Die beiden Glocken, eine große aus Bronze, die wahrscheinlich schon zur Einweihung der Kapelle aufgehängt wurde und eine kleine aus dem Jahre 1869 blieben im 2. Weltkrieg vor dem Einschmelzen verschont. Besonders stolz sind die Höveraner auf zwei Gemälde von Professor Heinrich Plühr (1859 – 1953) , der in Höver aufwuchs und in Weimar als Kunstprofessor wirkte.